externer traffic amazon fba

Externer Traffic für dein Amazon FBA Listing #1 – kalter vs. warmer Traffic (mit Video)

Externer Traffic für dein Amazon FBA Listing #1 – der Unterschied zwischen kalt und warm

 

Die meisten Seller werden wohl bereits um die Bedeutung des externen Traffics im Zusammenhang mit Amazon FBA wissen.

Die wenigsten kennen jedoch auch diejenigen Faktoren, die bei der Umsetzung entscheidend für den Erfolg dieser Strategie sind. Denn: Externer Traffic ist nicht gleich Externer Traffic!

Das Konzept ist folgendes: Du willst Amazon ein positives Signal über die Relevanz und Performance deines Produktes senden, damit dein Angebot möglichst weit oben gelistet wird.

Das Signal für deine Relevanz auf Amazon schlechthin sind hohe Verkaufszahlen. Denn, wie du es dir bestimmt schon denken kannst, ist es im Sinne des Amazon Algorithmus, diejenigen Produkte weit oben zu platzieren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auch gekauft werden. Insbesondere in der Launch Phase sind Sales wichtig, da du dich so schnell im Ranking auf Amazon positionieren und, sofern dein Angebot attraktiv ist, diese Position dann organisch auch halten kannst.

Doch wie kurbelst du deine Sales an? Mit Externem Traffic! Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, die sich allerdings erheblich in ihrer Wirkungsweise (und auch Effizienz) unterscheiden.

 

  1. Externer Traffic (kalt)

Die erste Alternative ist der kalte Traffic. Das bedeutet, dass du über eine paid Traffic Quelle wie Facebook Ads (PPC) dein Produkt mit einem Banner oder Video bewirbst. Dadurch wirst du womöglich in recht kurzer Zeit viele Sales generieren können. Dir wird allerdings auffallen, dass dein Angebot trotzdem nicht im Ranking aufsteigt oder sogar weiter absinkt. Woran kann das liegen?

Stelle dir vor, dass du durch deine Anzeige 5000 Personen dazu gebracht hast, sich dein Listing anzuschauen. In diesem Fall ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein großer Teil dieser bezahlten Besucher deinen Artikel auch direkt kaufen möchte, sehr gering. Das ganze hat zur Folge, dass deine Conversion Rate (CR), also das Verhältnis von Besuchern, die sich dein Angebot nur angeschaut haben, zu Käufern, die es dann auch tatsächlich gekauft haben, sinkt.

Dies bringt uns zu einem entscheidenden Faktor, der für deinen Erfolg mindestens genauso wichtig wie hohe Verkaufszahlen ist: Schraube deine Conversion Rate hoch!

Denn für Amazon sind 10 Sales nicht gleich 10 Sales! Wenn 5000 Menschen dein Angebot aufgerufen haben und dadurch 10 Käufe entstanden sind, ist das ein anderes Signal, als bei 10 Käufen von nur 100 Aufrufen (Sitzungen).

Viel besser wäre es also, wenn dein Traffic zu einem höheren Anteil konvertiert. Doch wie schaffst du es, deine Sales anzukurbeln und dabei gleichzeitig eine möglichst hohe Conversion Rate zu erzielen?

 

  1. Externer Traffic (warm)

Dein Traffic muss warm werden, d.h. die Kaufbereitschaft der Besucher, die du auf dein Listing schickst, muss sich drastisch erhöhen. Um dies zu erreichen, gilt es eine Art “Filter” einzubauen, damit diejenigen Personen, die z.B. aus reiner Neugier auf deine Werbeanzeige geklickt haben, gar nicht direkt auf deinem Listing landen, dort sofort wieder abspringen und infolgedessen die CR verschlechtern können.

Einen solchen Filter kreierst du mit Hilfe einer Website (Landingpage), auf die du die Besucher zuerst lenkst, bevor sie von dort aus zu deinem Amazon Listing weitergeleitet werden. Dieser Zwischenschritt ist der entscheidende Unterschied zum kalten Traffic!

Dabei ist eine ganz simple Website, die außer einer kurzen Vorstellung deines Produktes (Produktseite) und einem Impressum etc. keine großen Angaben enthält, völlig ausreichend.

Derartige Websites kannst du schnell und ganz ohne großen Aufwand (z.B per Drag & Drop mit WordPress in Verbindung mit Optimizepress) erstellen.

Vor allem solltest du dem Seitenbesucher auf der Produktseite jedoch aufzeigen, dass er mit einem Klick auf den Link/Button zu Amazon weitergeleitet wird, wo er das Produkt kaufen kann. Um noch einmal sicherzugehen, dass der Seitenbesucher auch wirklich dein Produkt kaufen will, solltest du darauf achten, dass dein Produkt auf der Landingpage möglichst präzise beschrieben und der Kaufpreis genannt wird.

Die Folge: Es werden nur die Leute den Link zum Amazon Listing anklicken, die auch ein ernsthaftes Interesse an deinem Produkt haben. Die Besucher, die von dem Angebot nicht begeistert sind, werden hier bereits wieder abspringen. Das bedeutet, dass von den Besuchern, die auf deinem Amazon Listing ankommen, auch ein großer Teil dein Produkt kaufen wird.

Damit steigt die CR und du setzt ein eindeutig positives Signal, welches dich im Ranking pushen wird!

 

Welche weiteren Vorteile und Möglichkeiten dir diese eigene kleine Website/Landingpage verschafft (Facebook Pixel, Analytics, E-Mail Leads einsammeln), wirst du bald in den folgenden Artikeln zum Thema Externer Traffic erfahren!