In 5 Schritten den perfekten Amazon FBA Markennamen finden – Erfolg durch starkes Branding

Marken vermitteln ein Gefühl, eine Message oder ein Image, ermöglichen die Zuordnung eines Produkts zu einer Firma und kreieren mit der Zeit Vertrauen. Auf diese Effekte sollten Sie auch als Amazon Seller nicht verzichten und es sich zum Ziel machen, eine eigene Marke zu etablieren.

Ein wesentlicher Bestandteil der eigenen Marke ist der Markenname. Ihn zu finden, ist jedoch gar nicht so einfach. Er soll zur Zielgruppe, Ihnen und Ihren Produkten passen und einen hohen Wiedererkennungswert haben – bei gleichzeitiger Einhaltung der rechtlichen Anforderungen.

Um Ihnen etwas unter die Arme zu greifen und Sie bei der Suche zu unterstützen, haben wir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt, wie Sie einen Markennamen für Ihre Amazon FBA Brand finden. Sie erfahren in diesem Beitrag, wie Markennamen häufig aufgebaut sind und welche Überprüfungen notwendig sind, damit Sie sich schon bald mit Ihrer eigenen Marke auf dem Markt positionieren und vom Wettbewerb abheben können.

1. Amazon FBA Marke – Welcher Name passt zu meinem Amazon Business und spricht meine Zielgruppe an?

Bei der Suche nach einem Markennamen ist Kreativität gefragt. Wichtig ist, dass Sie sich um einen Markennamen bemühen, der gut zu Ihnen und Ihrer Zielgruppe passt, im Gedächtnis bleibt, aber auch markenrechtlich geschützt werden kann.

Diese Kriterien erfüllen vor allem reine Phantasienamen, aber auch Kombinationen aus generischen Begriffen oder Wortzusammensetzungen.

Beispiel:

  • Phantasiename – Selomatrix
  • Wortkombination – HuSpi (Aus “HUnde” und “SPIelzeug”) 

Spielen Sie verschiedene Wortkombinationen durch, lassen Sie sich durch andere Firmen inspirieren und erstellen Sie dann eine Liste mit verschiedenen Ideen, die für Ihren Markennamen in Betracht kommen.

2. DPMA-Register-Check – Ist dieser Markenname noch frei und kann registriert werden?

Im nächsten Schritt müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Ideen noch nicht im DPMA Register eingetragen sind. Geben Sie zur Überprüfung im DPMA Register bei “Marke” die Ideen für Ihren Markennamen ein und klicken Sie auf “Recherche starten”. Wenn die Datenbankabfrage keine Treffer liefert, haben Sie Glück und es ist noch keine Marke mit diesem Markennamen beim DPMA hinterlegt.

3. Domainrecherche – Ist auch die Domain mit dem Markennamen noch verfügbar?

Das heißt aber noch lange nicht, dass Sie grünes Licht haben. Der Markenname kann dennoch bereits von anderen Firmen benutzt werden – nur eben ohne entsprechende Markenregistrierung.

Damit Sie später auch die Möglichkeit haben, eine Website, beispielsweise für einen eigenen Onlineshop, aufzubauen, sollten Sie im nächsten Schritt auch prüfen, ob die Domain mit dem Markennamen noch verfügbar ist.

Bei Anbietern wie Namecheap können Sie die Verfügbarkeit von Domains feststellen. Geben Sie in der Suchleiste den Markennamen ein und klicken Sie auf die Lupe, um die Suche zu starten.

Sind sowohl die .de als auch die .com Domain noch frei? Sehr gut! Dann sollten Sie sich gleich beide Domains sichern. Denn in Deutschland sind beide Domain-Endungen gänigig und auf diese Weise sinkt auch das Risiko, dass Ihnen andere Unternehmen in die Quere kommen.

4. Google und Social Media Suche – Was findet man im Internet sonst zu diesem Namen?

Darüber hinaus sollten Sie Ihre Favoriten auch in die Google Suche eingeben. Was finden Sie sonst zu den Markennamen? Gibt es womöglich andere Unternehmen, die ähnlich klingende Begriffe verwenden und bei denen eine Verwechslungsgefahr bestehen könnte? Insbesondere, wenn diese imselben Bereich tätig sind wie Sie, sollten Sie diesen Markennamen lieber nicht verwenden.

Zuletzt macht es auch Sinn, Social Media wie Instagram und Facebook auf ähnliche Namen zu durchforsten. 

5. Entscheidung treffen – Welcher Markenname macht das Rennen?

Nur diejenigen Markennamen, die sämtliche Schritte „bestanden“ haben, können  Sie in die nähere Auswahl aufnehmen. 

Wenn Sie sich beim Entscheidungsprozess schwer tun, kann es hilfreich sein, Freunde und Familie zu Rate zu ziehen und nach dem Favoriten zu befragen. Behalten Sie jedoch im Hinterkopf, dass der Markenname vor allem Ihrer Zielgruppe gefallen sollte! Wenn Ihre Produkte sich an 15-20-Jährige richten, ist es wenig relevant, was Ihre Oma von dem Namen hält.

Dennoch ist die Diskussion mit anderen sehr hilfreich, um Assoziationen oder Missverständnisse im Zusammenhang mit dem Markennamen aufzudecken, an die man womöglich selbst nicht gedacht hat.

Darüber hinaus ist es wesentlich wichtiger, wirklich überzeugende Produkte zu finden, als den perfekten Markennamen. Denn das ist es, was beim Verkauf auf Amazon am meisten zählt!

Wie geht es weiter, nachdem ein Markenname gefunden wurde?

Wenn Sie einen passenden Markennamen gefunden haben, empfiehlt es sich, noch ein bisschen abzuwarten, bevor Sie Ihre Marke im DPMA-Register registrieren. Erst wenn Sie sich wirklich entschlossen haben unter der Marke Ihren Verkauf fortzusetzen, macht es Sinn, diese auch rechtlich schützen zu lassen. 

Denn es kann durchaus sein, dass Sie den Verkauf auf Amazon gar nicht langfristig betreiben wollen oder sich Ihre Ausrichtung komplett ändert. Eine verfrühte Markenanmeldung führt nur zu unnötigen Kosten, bei gleichermaßen geringem Mehrwert. 

Wenn Sie sich jedoch entscheiden, die Marke langfristig zu nutzen, können Sie Ihre Marke beim DPMA anmelden. Dies können Sie entweder selbst vornehmen, oder einen erfahrenen Rechtsanwalt mit der Aufgabe betrauen.

Amazon Brand Registry – Was sind die Vorteile einer Markeneintragung beim DPMA?

Wenn Sie Ihre Marke beim DPMA registriert haben, können Sie auch die Amazon Marken-Markenregistrierung vornehmen. Dies bietet Ihnen zusätzlichen Schutz. 

  • Verifizierung Amazon gegenüber – Durch die Amazon Markeneintragung haben Sie die Möglichkeit, sich Amazon gegenüber einfacher als rechtmäßigen Markeninhaber zu verifizieren. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie Markenrechtsverstöße auf Amazon melden wollen.
  • Verstöße erkennen – Außerdem kann Amazon mit der Amazon-Markenregistrierung durch Algorithmen mögliche Verstöße gegen Ihre Marke bereits frühzeitig erkennen und automatisch entfernen. 
  • Keine “Listing-Anhänger” – Zuletzt wird durch die Amazon Brand Registry erschwert, dass andere Seller sich an Ihr Listing anhängen können.

Fazit zum Amazon FBA Markennamen:

Viele Wege führen nach Rom – und auch viele zu einem passenden Markennamen. Mit Kreativität und ein wenig Recherche werden Sie schon bald einen passenden Markennamen für Ihr Amazon Business finden, welches Sie sich bei Bedarf auch beim DPMA schützen lassen können, um von den Vorteilen der Amazon Brand Registry zu profitieren.

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